Seelsorgeeinheit Argental

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SE Argental

Kunst- und Kulturfahrt auf die Insel Reichenau am 22.05.2011

Auf zu Kunst und Kultur, so lautete die Einladung der Erwachsenenbildung unserer Seelsorgeeinheit Argental, die vergangenen Samstag zur Kunst- und Kulturfahrt auf die Insel Reichenau einlud. 45 Personen beteiligten sich an diesem Angebot und begannen den Tag bei einem Frühstück mit Einführungsvortrag im Gemeindehaus Laimnau. Als Wanderbischof Pirmin in altertümlichem Gewand stellte sich Diakon Bernhard vor, der die Fahrt begleitete. Er informierte über die geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten, die die Interessierten auf der Insel Reichenau zu sehen bekommen würden.

Die Busfahrt über Meersburg nach Konstanz an diesem sonnigen Tag war bereits ein schönes Erlebnis: Schon von Weitem erkennbar war die lange Pappelalle, die die Insel Reichenau mit dem Festland verbindet. Angekommen in Mittelzell, kündigten wohlriechende Düfte die Vielfalt des Kräutergartens beim romanischen Münster an. Gerne schlenderten die Kulturinteressierten durch den 1991 neu angelegten Kräutergarten im ehemaligen Klostergarten.  Der Rundgang durch das Münster St. Maria und Markus in Mittelzell teilte sich in drei Schritte auf: Zunächst stellte Mesner Müller die Geschichte des Wandgemäldes im südlichen Seitenschiff vor, das die Gründungsgeschichte illustriert und den Hl. Primin darstellt, der „während seines dreijährigen Aufenthaltes das klösterliche Leben einrichtete.“ Der Gotische Chor mit dem prächtig strahlenden Altarbild sowie der einzigartige Dachstuhl mit seiner gebogenen Eichenbalkenkonstruktion, hob Müller als Besonderheiten vor. Zum Schluss wurde den Besuchern ein Blick in die Schatzkammer gewährt – die ursprüngliche Bibliothek des Klosters. Darin aufbewahrt werden heute kostbare Handschriften und Buchmalereien, sowie liturgische Gefäße und Gewänder.

Inmitten von Gemüsefeldern tauchte bei der Weiterfahrt das nächste Ziel auf: die Kirche St. Georg in Oberzell. Die am wenigsten veränderte romanische Kirche ist berühmt durch ihre Wandbilder aus dem 10. Jahrhundert. Acht großflächige Wandbilder im Mittelschiff illustrieren Szenen aus dem Lebens Jesu. Sehr anschaulich und lebendig vermittelte Professor Brändle die Geschichte der St. Georgs-Kirche. Genügend Zeit blieb den Besuchern anschließend für einen Spaziergang oder eine Kaffeepause bevor es wieder Richtung Argental ging.

Text: Angelika Schuster

Bilder: Angelika Schuster, Roswitha Bentele

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