Seelsorgeeinheit Argental

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SE Argental

Frauenwallfahrt nach Flüeli und Sachseln zu Bruder Klaus am 22.09. und 26.09.2012

Text: Roswitha Bentele   Bilder: Roswitha Bentele, Zita Fässler

Gruppenbild vom 22.09.2012

                                    

Gruppenbild vom 26.09.2012

Auch dieses Jahr hat das Pastoralteam wieder zur Frauenwallfahrt eingeladen. Das Ziel war in der Schweiz: Flüeli und Sachseln zu Bruder Klaus. Ganz nach dem Motto „Laß dir Zeit“ waren wir eingeladen auf den Spuren von Bruder Klaus und Dorothea unterwegs zu sein. Am Samstag hatten wir wechselhaftes Wetter. Es regnete die meiste Zeit. Nur kurz öffnete sich der Himmel und die Sonne zeigte ein paar Strahlen. Die Pilgerinnen am Mittwoch hatten mit dem Wetter mehr Glück. Es war sonnig. Da der Weg nach Flüeli sehr weit ist, hieß es früh aufstehen. Schon um 5 Uhr stand der Bus zur Abfahrt Richtung Schweiz bereit. Die mehrstündige Fahrt führte über das Pfändertunnel über Zürich, Gotthard-Tunnel, vorbei am Vierwaldstätter See nach Flüeli. Zu Beginn erteilte uns Dekan Hangst den Reisesegen. Unterwegs waren wir eingeladen den lichtreichen Rosenkranz zu beten und zu betrachten. Dekan Hangst gab uns Impulse zu jedem Gesätz. Unterwegs machten wir unsere Frühstückspause. Wir konnten uns bei Zopfbrot und Kaffee stärken. Dekan Hangst gab uns auch einen Einblick in das Leben von Bruder Klaus und Dorothea.

In Flüeli stand das erste Ziel auf dem Programm: Die Ranft. Flüeli-Ranft ist ein Schweizer Dorf in der Gemeinde Sachseln im Kanton Obwalden.  Der Ort war die Heimat und Wirkungsstätte des Schweizer Nationalheiligen Nikolaus von  Flüe, der als Bruder Klaus bekannt ist. Die Ranft liegt im Melchtal. Dekan Hangst lud die Pilgerinnen ein, den Weg schweigend zu gehen. In der Stille konnten wir auf den Spuren von Bruder Klaus und Dorothea unterwegs sein und nachspüren was die beiden vor vielen hundert Jahren erfahren haben. Diese Stille hat uns gut getan. Vom Dorfende führte der Weg hinunter zur Obere Ranftkapelle mit Zelle, wo Bruder Klaus mit dem Einverständnis seiner Frau Dorothea 20 Jahre als Einsiedler gelebt hat. Ohne seine Frau gäbe es keinen Hl. Bruder Klaus. Er verließ seine Familie 1467 drei Monate nach der Geburt des 10. Kindes. Er lebte ohne Essen und Trinken. Nur die Mitfeier der Eucharistie und der Empfang der Hl. Kommunion nährte ihn. Sie war für ihn die Kraftquelle für sein Leben. Viele Menschen suchten in dort auf. Er war für sie ein wichtiger Ratgeber. Dort ist er im Alter von 70 Jahren nach schwerer Krankheit  1487 gestorben. Die Kapelle wurde 1468 erbaut. Von der Oberen Ranftkapelle führt ein ganz kurzer Weg zur Unteren Ranftkapelle. Diese Kapelle wurde 1501  gebaut, da nach dem Tod von Bruder Klaus immer mehr Pilger kamen. Dort feierten die Pilgerinnen mit Dekan Hangst und Diakon Bernhard die Wallfahrtsmesse. Nach der Messe waren wir eingeladen den Rückweg schweigend zu gehen.

Nach einem guten Mittagessen machten wir uns auf die Spuren des Lebens vor seiner Zeit als Einsiedler. Wir durften uns genug Zeit lassen um das Geburtshaus, das Wohnhaus und die Flüelikapelle zu besuchen. Das Wohnhaus ist ein stattliches Anwesen und wurde von Bruder Klaus vor seiner Hochzeit gebaut. Dort lebte er mit seiner Familie bis er den Ruf Gottes verspürt hat und ein Leben als Einsiedler begann.

Das nächste Ziel war Sachseln am Sarner See. In der dortigen Pfarrkirche befindet sich das Grab von Bruder Klaus. Nach einer kurzen Andacht waren wir eingeladen uns mit den Reliquien des Bruder Klaus segnen zu lassen. Von Bruder Klaus geht bis heute eine große Ausstrahlung aus. Er lebte von Gebet, Ruhe und der Eucharistie. Dies ist für uns heute hochaktuell. Nach einer Kaffeepause in Sachseln war es wieder Zeit die Heimreise anzutreten. Der Tag fand seinen Abschluss beim Abendessen im Hornstein-Rädle in Nonnenhorn.

Herzlichen Dank an Dekan Hangst und Diakon Bernhard. Herzlichen Dank auch an Elfriede Nerz. Sie ist wieder mal früh aufgestanden, damit die Wallfahrerinnen ein gutes Frühstück genießen konnten.

 

 

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