Seelsorgeeinheit Argental

Seelsorgeeinheit Argental

Karte der Seelsorgeeinheit Argental St. Martin Goppertsweiler
Goppertsweiler
St. Dionysius Hiltensweiler
Hiltensweiler
St. Georg Krumbach St. Peter und Paul Laimnau St. Maria Rosenkranzkönigin Neukirch St. Margaretha Obereisenbach St. Martin Tannau St. Georg Wildpoltsweiler

SE Argental

Kirchenfasnet der Seelsorgeeinheit Argental am 01.02.2013

LAGONE-KROBTAHIWI – der Narrenruf unserer Seelsorgeeinheit Argental tönte am vergangenen Freitag wieder durchs Wildpoltsweiler Dorfgemeinschaftshaus beim  Fasnetsball der Kirchengemeinderäte. Bis Mitternacht erlebten Haupt- und Ehrenamtliche ein vergnĂĽgliches und amĂĽsantes Programm mit Sketchen, Witzen, Spielen und gereimten Vorträgen. Eine Beicht-Hotline im PfarrbĂĽro einzurichten, war die Idee der Laimnauer Kirchengemeinderäte, um Personal einzusparen. „Bei LĂĽgen und Diebstahl drĂĽcken Sie bitte die vier“, so etwa sollte eine freundliche Stimme zum Beichten motivieren. Die revolutionäre Idee scheiterte dann doch an den Einwänden der ĂĽbergeordneten Instanz. In die Rolle von stimmgewaltigen italienischen Tenören schlĂĽpften drei Damen aus Hiltensweiler. Auf die Melodie „Aber Dich gibt’s nur einmal fĂĽr mich“ besangen sie mit groĂźem Körpereinsatz ihre Begeisterung ĂĽber ihren Platz im Kirchengemeinderat. GroĂźen Beifall gab es fĂĽr das Gedicht von Claudia Amman ĂĽber zwei Tauben, die im vergangenen Jahr ihre eigene Liebesgeschichte in der Wildpoltsweiler Kirche erlebten. Eine wahre Begebenheit gekonnt und amĂĽsant verpackt. Märchenstunde hieĂź es bei den Tannauern. Aschenputtel wurde gespielt und dabei wurden die Rollen so besetzt, dass sich die Zuschauer an der Verteilung der Rollen erheitern konnten: Dekan Hangst als „schöner Prinz“, Pfarrer CaxilĂ© als „Aschenputtel“, Diakon Bernhard als „gute Fee“ und zwei Tannauer als „böse Schwestern“, das sorgte fĂĽr schallendes Gelächter. Einen starken Auftritt boten die Frauen und Männern aus Goppertsweiler, die sich als tanzende Gartenzwerge ĂĽber die Tanzfläche bewegten. Beim Memory-Spiel der Neukircher waren alle eingebunden und Dekan und Pfarrer gefordert, jeweils zwei „gleiche Teile“ aus dem Publikum zu finden. Nicht nur sportlich sondern auch sexy anzusehen waren die Männer der Synchron-Schwimmgruppe aus Krumbach. Mit ihren lila Badehöschen und ihren trainierten Körpern verbanden sie Ă„sthetik und Musik und machten bei ihrer Darbietung „im Trockenen“ einen guten Einruck. Die Einlagen des Pastoralteams setzten sich augenscheinlich mit „Aktualitäten“ auseinander. Ein Wettbewerb fĂĽr gute Ideen um die Kirchen zu fĂĽllen oder eine Szene beim Traugespräch oder das wöchentliche Dienstgespräch gaben erfrischende Einblicke in den Alltag der Geistlichen. Alle Beiträge wurden mit groĂźem Applaus bedacht. Das Männerballett der BĂĽrgerwehr Laimnau setzte den glanzvollen Schlusspunkt. Mit SchĂĽrze, Kopftuch und PutzbĂĽrste ausgestattet, fegten die Männer ĂĽbers Parkett und legten einen brillanten Auftritt hin. Live-Musik von Reinhold Neidhard kam bei den tanzbegeisterten Räten wieder einmal bestens an. Erwin Baur moderierte den Abend gewitzt und routiniert und trug mit lockeren SprĂĽchen „seinen Senf“ zum guten Gelingen und einer prima Stimmung bei.

Text: Angelika Schuster   Bilder: Roswitha Bentele, Armin Martin

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