Seelsorgeeinheit Argental

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Hockstube Neukirch feiert das Porzellan-Jubiläum

Dekan Hangst (hinten links) und Schultes Reinhold Schnell halten sich dezent im Hintergrund und danken dem Hockstuben-Team von Einst und Jetzt für 20 Jahre ehrenamtliches Schaffen.

Dekan Hangst (hinten links) und Schultes Reinhold Schnell halten sich dezent im Hintergrund und danken dem Hockstuben-Team von Einst und Jetzt für 20 Jahre ehrenamtliches Schaffen. (Foto: ass)

Von Alois Schwyter (Schwäbische Zeitung Tettnang)

NEUKIRCH Was 1993 gepflanzt worden ist, ist zu einem wackeren Baum herangewachsen: Die Neukircher Hockstube um Maria Oberhofer nahm das Frühlingsfest zum Anlass, gleich auch auf 20 wechselvolle Jahre zurückzublicken. Die Senioreneinrichtung hat sich längst schon zu einem festen Bestandteil in der Gesellschaft entwickelt. Gleich zu Beginn des von Musik und Gesang geprägten Hockstuben-Frühlingsfestes spannten die Erst- und Zweitklässler den Bogen zwischen Alt und Jung. Der gesangliche Blumenstrauß wurde von allen dankbar entgegengenommen, und die gut gelaunten Senioren konnten auch den jungen Worten zustimmen, „ihr seid anders als wir, na und, das Leben ist ganz einfach bunt“. Applaus gab es selbstverständlich auch für den ziehorgelnden Stefan Spies wie auch für die sanften Töne des um Lisa Natterer gescharten Flötenensembles.

Aus einer kleinen Idee, erstmals am 25. März 1993 vorgestellt, entwickelte sich eine wahre Erfolgsgeschichte. Zur allerersten Hockstube am 1. April des gleichen Jahres, eingeläutet von Maria Oberhofer, Heidi Röhm, Meta Mayer und Irma Müller, erschienen acht Frauen. Auch heute noch ist der Besuch der monatlichen, abwechslungsreichen Veranstaltungen mehrheitlich vom „schwachen“ Geschlecht geprägt, doch wollen auch immer mehr Männer für ein paar Stunden die wahren Freuden des Lebens genießen.

Cornelia von Faber, auch eine Frau der ersten Stunde, ging auf die Anfänge der Hockstube ein, die heute nicht mehr aus dem Neukircher Gemeindeleben wegzudenken ist. Diese Institution soll den Rahmen für heitere, aber auch für besinnliche Momente bieten. Auch soll der Kontakt geknüpft werden zu Menschen, die sonst nicht mehr in größerem Rahmen am Gemeindeleben teilnehmen können. Seit Beginn steht der Baum im Mittelpunkt, das Symbol erinnert an das Blühen und Reifen, aber auch ans Vergehen und Loslassen. Und wie der Baum orientiert sich auch das heutige Hockstuben-Team mit Maria Oberhofer, Gerlinde Eisenbach, Marianne Hirscher, Anita Kleiner, Annerose Martin, Irma Müller, Resi Raiber und Krista Stärk am Kreislauf des Jahres beziehungsweise des Kirchenjahres.

Jubiläumsfeier im Herbst

„Wir sind stolz, dass wir diese Einrichtung haben und ich danke allen Ehrenamtlichen“, hob Dekan Reinhard Hangst hervor, und in die gleiche Kerbe schnitt auch Bürgermeister Reinhold Schnell, der sich bereits auch auf die für die Öffentlichkeit bestimmte eigentliche Jubiläumsfeier im Herbst freut. Auf diese Feier darf man gespannt sein, ist doch ein runder Geburtstag stets auch ein Aufbruch für Neues.

Zum Schluss durfte natürlich das Lied der Hockstube nicht fehlen, mit dem treffenden Refrain: „Schön ist das Alter, wenn wir genießen, Stunden in fröhlicher Hockstuben-Rund, lassen das Leben uns nicht verdrießen, Freude erhält uns jung und gesund!“

Quelle: http://www.schwaebische.de/region/bodensee/tettnang/stadtnachrichten-tettnang_artikel,-Hockstube-feiert-das-Porzellan-Jubilaeum-_arid,5422353.html

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