Seelsorgeeinheit Argental

Seelsorgeeinheit Argental

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SE Argental

Weltkirchlicher Friedensdienst

Andreas weltkirchlicher Friedensdienst in Indien:

Andreas ist jetzt seit 9 Wochen in Indien im südlichsten Bundesstaat Kerala. Es geht ihm gut und es gefällt ihm. Er ist froh, dass er in dieser total anderen Welt mitleben, mitarbeiten und dadurch ganz viel lernen kann.
Andreas wurde am 25. Juli sehr freundlich im Bischofshaus in Neyyattinkara aufgenommen. Die ersten paar Wochen waren überwiegend mit Sprache lernen ausgefüllt. Ein indischer Priester, welcher Ende August für einen 2-jährigen Einsatz nach Deutschland gekommen ist hat Andreas in die Grundzüge der dortigen Sprache eingeführt. Andreas hat im Gegenzug dem indischen Priester einen Crashkurs in Deutsch gegeben. Seit ungefähr 5 Wochen darf Andreas jetzt mitarbeiten. Das heißt, er wird in ganz unterschiedlichen sozialen Einrichtungen eingesetzt. So zum Beispiel in einem Waisenhaus. (siehe Foto)
Hier wird er im Schulunterricht und in der Freizeitbetreuung aktiv. Er ist dort so eine Art „Mädchen für Alles“. Für die Kinder ist er „Cherdan“ (indisches Wort für großer Bruder“). Ein weiteres seiner  Tätigkeitsfelder sind Behinderteneinrichtungen (für Blinde und Körperbehinderte – sowohl Kinder als auch Erwachsene). Die Einrichtungen sind oft unter kirchlicher Trägerschaft. Einen Tag in der Woche ist er zum Beispiel in einer Einrichtung, welche von italienischen Ordensschwestern geleitet wird. Andreas bekommt bei den Schwestern immer italienischen Kaffee und so manche andere italienische Leckerei, was er natürlich sehr genießt, da ansonsten das Essen natürlich ganz anders ist als bei uns. Er berichtet aber, dass er sich bereits gut an das Essen gewöhnt hat und vor allem die vielen exotischen Früchte liebt. Des Weiteren darf er in mehreren Schulen unterrichten. Den Unterricht beschreibt er folgendermaßen: Die kleinen Kinder (Grundschüler) können noch so gut wie kein Englisch, das heißt für Andreas, dass er meistens mit den Kindern englische Lieder singt und dazu Gitarre spielt. Die größeren Schüler bis ca. 16 Jahre sprechen wohl schon besser Englisch.
Ihnen erzählt er dann überwiegend aus Deutschland und beantwortet die vielen Fragen,  welche die Jugendlichen an ihn stellen. Andreas berichtet, dass ihm die Arbeit sehr gut gefällt und er trotz der Vielzahl an Aufgaben doch viel Freiheit hat. Es gibt dort wohl keine so strukturierten Abläufe wie wir sie kennen. Er war bereits zu Gast bei 2 Hochzeiten und wird auch sonst viel eingeladen was natürlich super ist um Land und Leute kennenzulernen. Die Gastfreundschaft  ist wohl trotz des fehlenden Wohlstandes – oder vielleicht gerade deshalb  – sehr ausgeprägt.

Für alle seine Fragen steht ihm sein Mentor (ein indischer Priester) zur Seite, welcher wohl ein ganz außergewöhnlicher Mensch und Lehrmeister ist. Andreas ist froh, dass er diesen Schritt gewagt hat und überzeugt, dass dieses Jahr in Indien ein Meilenstein in seinem bisherigen Leben sein wird.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kurzen Überblick über die ersten 2 Monate von Andreas in Indien geben.

Text: Heliane Funk

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