Seelsorgeeinheit Argental

Seelsorgeeinheit Argental

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SE Argental

Firmung in der Seelsorgeeinheit

 „Ich glaube!“

In der Seelsorgeeinheit Argental haben 108 Jugendliche in zwei Gottesdiensten am Samstag das Sakrament der Firmung empfangen.

Sie fragen: „Was ist eigentlich eine Firmung?“

Firmung lässt sich am besten mit den Worten „Bestätigung“ oder „Bekräftigung“ übersetzen. Bestätigt werden soll die Taufe, der eigene Glaube an Jesus Christus. Nicht mehr und nicht weniger.

Zu diesem Fest des Glaubens war Weihbischof Thomas Maria Renz aus Rottenburg angereist. Er fragte die Firmbewerber, ob sie es mit der Kirche wirklich ernst meinen: „Glaubt ihr an …..?“ Das von den Firmlingen ausgesprochene Bekenntnis „Ja, ich glaube!“ wurde vom Weihbischof bestätigt.

Auf diesen Tag haben sich die Firmlinge seit September in einer Firmvorbereitungszeit mit dem Glaubensbekenntnis auseinander gesetzt.

Dies geschah in Gruppenstunden, Gottesdiensten, Glaubensweg-Touren und Projekten: Feuerwehr in Langnau/Neukirch/Tannau-Obereisenbach, DRK Ortsverein/Rettungswache/Kleiderkammer Tettnang, Kirchliche Sozialstation/Hospizverein und Tafelladen in Tettnang.

Eine Kreative-Werkstatt rundete die Vielzahl der Möglichkeiten ab, Gottes Liebe und die Liebe zum Nächsten im Alltag zu erfahren.

Über 30 Firmbegleiterinnen haben als Glaubenszeuginnen aktiv mitgearbeitet. Geprägt war das Thema der Firmvorbereitung durch die Aussage Jesu: „Ich bin die Tür“ und „Ihr werdet meine Zeugen sein“

In großer gottesdienstlicher Gemeinschaft wurde in Neukirch und Laimnau gefeiert. Die Firmung selbst erlebte der Jugendliche ganz persönlich mit seinem Paten/Patin an der Seite. Der Weihbischof zeichnete mit dem Salböl (Chrisam) ein Kreuzeszeichen auf die Stirn und sagte: „N., sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!“ und eröffnete das persönliche Gespräch mit „Der Friede sei mit dir!“

Die Gottesdienste wurden musikalisch von eigens gegründete Projekt-Musikgruppen in großartiger Weise mitgestaltet. Solche Initiativen stärken das Miteinander und Füreinander in der Seelsorgeeinheit über die Kirchen-Gemeindegrenzen hinaus, ein gelebtes Zeugnis des Glaubens.

Der Firmtag war wieder eine Demonstration des Glaubens, der Geist Gottes hat Türen in den Herzen der Gefirmten und Gläubigen weit geöffnet. Jetzt gilt es, den Glauben im Alltag zu bekennen – zu bezeugen:

„Ich glaube an ………!“

Text: Martin Bernhard

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