Seelsorgeeinheit Argental

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SE Argental

Konzert „Stabat Mater“ des Überlinger Frauenchors am 30.03.2014 in Laimnau

„Christi Mutter stand mit Schmerzen bei dem Kreuz und weint von Herzen als ihr lieber Sohn da hing“, das ist der Anfang des Gedichtes, welches auf Latein „Stabat Mater Dolorosa“ heißt und von Giovanni Battista Pergolesi im 18. Jahrhundert vertont wurde. Die Zwölf Verse der Leidensgeschichte in lateinischer Sprache ent- stammen einem mittelalterlichen Gedicht. 1736 vertonte Giovanni Battista Pergolesi diesen liturgischen Text mit geistlichem Inhalt in opernhafter Melodik. Es war das letzte Werk des italienischen Musikers. Er komponierte es noch auf seinem Sterbebett.

Der Frauenchor der Überlinger Chorgemeinschaft erfreute am vergangenen Sonntag rund 80 Gäste in der Laimnauer Peter- und Paulskirche mit diesem Werk. Diakon Bernhard lud die Zuhörer in seinen Einführungsworten ein „Schauen wir auf das Kreuz“ Er zitierte einen Vers aus dem Lukas-Evangelium in dem Simeon zu Maria sagt:  Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen. Maria war die treueste an der Seite Jesu. Das Konzert begann und endete mit dem „Ave Maria gracia plena“. In dieser Stunde waren wir eingeladen das Leiden und Sterben Jesu in den Blick zu nehmen.

Klare, helle Sopran- und Altstimmen mit Solopassagen erklangen und erinnerten mit der sakralen Komposition an das 40-tägige Fasten Jesu Christi, die Vorbereitungs- zeit auf das Osterfest. Die Sängerinnen wurden von zwei Geigen sowie einer Bratsche, Cello und Continuo begleitet. Die Zuhörer konnten anhand der ausgegebenen Texte die gereimten Übersetzungen von Heinrich Bone mitlesen. Zwischen den einzelnen Strophen war es in der Kirche ganz still. Die Zuhörer belohnten diese tolle musikalische Leistung der Sängerinnen mit reichlich Applaus.

Text und Bilder: Roswitha Bentele

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