Seelsorgeeinheit Argental

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SE Argental

Emmausgang am Ostermontag in Obereisenbach – Bericht

Text und Bilder: Roswitha Bentele

„Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss“? Dieser Erfahrung durften ca. 40 Emmausjüngerinnen und – jünger nachspüren. Dazu trafen sie sich am Ostermontag um 6 Uhr an der Kirche in Obereisenbach. Es war noch nicht ganz hell und regnete ganz leicht. Die Vögel begrüßten mit ihrem Gesang den anbrechenden Tag. Schon in der Nacht hat es geregnet, weshalb der geplante Weg kurzfristig geändert wurde und der Emmausgang auf innerhalb Obereisenbach beschränkt wurde. Der Weg führte vom Friedhof, bei dem wir uns Gedanken zur Auferstehung Jesu machten weiter vorbei an den Festhalle durch die neue und alte Wohnsiedlung zurück ins Dorf.

An verschiedenen Stationen machten wir Halt, hörten die Emmausgeschichte, machten uns Gedanken dazu. Einige Lieder und Gebete vertieften das Gehörte. Dabei wurde uns bewusst, dass wir wie die Jünger auch immer wieder aufbrechen. Auf Wege, die oftmals in keiner Karte stehen, die auch manchmal Irrwege sind. Dort treffen wir auch immer wieder auf Mitmenschen. Welche Fragen stellt das Leben an mich? Diese Frage gab uns Diakon Bernhard auf den Weg mit. Die beiden Jünger hatten viele Fragen. Im Emmaustext hörten wir von der Einladung der Jünger an Jesus „Bleibe bei uns“. So wie wir auch immer wieder Mitmenschen zu uns einladen. Am Feldkreuz hinter der Wohnsiedlung Richtung Enzisweiler waren wir eingeladen miteinander das Brot zu teilen und die Mahlgemeinschaft aus dem Emmausevangelium nachzuempfinden. Dort war auch das Osterfeuer für uns vorbereitet. Diakon Bernhard fragte uns: „Was unterscheidet uns von den Emmausjüngern?“. Sie waren so ergriffen, von dem Erlebten, dass sie noch am selben Abend den langen Weg nach Jerusalem zurück auf sich nahmen um den anderen davon zu erzählen. Am österlich geschmückten Brunnen beim Gasthaus Hirsch endete unser Emmausgang. Dort erläuterte Diakon Bernhard das Sinnbild des Brunnens und stellte einen Bezug her zu Menschen in unterentwickelten Ländern her. Diese Menschen müssen beschwerlicherer Wege auf sich nehmen um an sauberes Wasser zu haben. Er erläuterte den Beruf des „Brunnenputzers“, der für die Hygiene sorgt. Dies bezog er auf unser Leben, das auch immer wieder der „Reinigung“ bedarf. Nachdem wir einander den Friedensgruß zugesprochen hatten, empfingen wir noch den Segen. Diakon Bernhard hat uns auch eingeladen, die Botschaft von Emmaus mit unseren Fähigkeiten weiterzutragen, damit wir zum Segen werden. Zum Abschluss freuten sich alle auf ein gutes Frühstück

Herzlichen Dank an Diakon Bernhard für die Vorbereitung und Durchführung. Ebenso herzlichen Dank an das Ehepaar Beck vom Gasthaus Hirsch sowie dem KGR Obereisenbach für die Vorbereitung des Frühstücks.

 

 

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