Seelsorgeeinheit Argental

Seelsorgeeinheit Argental

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Goppertsweiler
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Hiltensweiler
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SE Argental

Emmausgang 2017

Text: Roswitha Bentele

Der diesjährige Emmausgang der Seelsorgeeinheit Argental fand in Neukirch statt. Ca. 40 „Emmausjünger“ trafen sich vor der Kirche. Es ist 6 Uhr und die Glocken läuten zum Angelusgebet. Der Friedhof ist die erste Station, dort beten wir das Angelusgebet. Die Emmausgeschichte begleitet uns nun auf dem morgendlichen Weg. An den einzelnen Stationen hörten wir Gedanken dazu. Diakon Bernhard beschreibt in seiner Einführung die Verzweiflung der Jünger. „Jesus ist tot aber das Grab ist leer“. „Heute ist der Tag der gescheiterten Hoffnung“. Die Jünger in der Emmausgeschichte machen sich nun auf den Weg und sprechen über die Ereignisse der letzten Tage, ihre Träume und Visionen und auf einen Schlag ist alles aus. Eine ganz menschliche Erfahrung auch in unserem Leben. Unser Weg führt hinaus aus dem Dorf Richtung Uhetsweiler.

Unterwegs gehört auch der Dank für den neuen Tag und Segen für unser Unterwegssein dazu. Auf dem Weg kamen wir in eine Sackgasse, so wie es im Leben immer wieder vorkommt. In der Emmausgeschichte ist Jesus nun zu den Jüngern dazugestoßen und erklärt ihnen die Schrift. Aus der Sackgasse heraus führt unser Weg in eine Unterführung. Den kurzen Weg gehen wir schweigend um inne zu halten. Der Glaube der Jünger ist ins Wanken geraten. Diakon Bernhard stellte auch einen Bezug auf die Gegenwart her „Heute brauchen Menschen auch Unterstützung. Bei uns gibt es auch Tunnels, schwerer Enttäuschungen, große Sorgen, trostlose Momente, das Gefühl ins Loch gefallen zu sein“. Und dann beten wir im Vater unser „Dein Wille geschehe“ Das ist nicht immer einfach. Auch im Leben Jesu kam dies vor wenn es in der Bibel heißt Bibel heißt „Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir, doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe“ Diakon Bernhard hat uns eingeladen, dass wir uns einlassen sollen auf das was Gott für uns vorbereit hat, das setzt Vertrauen, Glaube voraus. Wir wünschen uns aber „Mein Wille gesehe“.

Auf dem Glaubensstein an der Station Mehetsweiler lesen wir: „Des Menschen Herz plant seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt“. Diakon Bernhard ermutigte uns „Lernen wir von Karfreitag und Ostern für unser Leben, haben wir keine Angst verwundet zu werden“.  „Wir sind unterwegs und gedenken diese Weges, gib uns Antwort auf unsere Fragen mit deinem Segen“ so Diakon Bernhard in einem Gebet.

Nun erreichten wir den Glaubenstein in der Ortsmitte von Uhetsweiler. Dort steht ge-schrieben: „Zeige mir Gott deine Wege und lehre mich Pfade.“ Daneben ist das Buswartehäuschen. Dort sind Menschen selten ohne Grund da. Sie haben meist einen Termin und sind in Zeitnot. Wenige sitzen nur da und ruhen sich aus. Wir machten uns nun auf zur nächsten Station, einem Kreuz. Dort ist schon die Feuerstelle vorbereitet. Diakon Bernhard stellte wieder ein Bezug zur Emmausgeschichte her in der die Jünger von Jesus so be-geistert sind, dass Sie Jesus einladen um zu bleiben. Wie die Jünger mit Jesus Mahl ge-halten hatten, so durften wir auch das Brot teilen. Dann stimmten wir noch in das Lied „Christus ist erstanden ein“ ehe wir uns auf den Rückweg zum Ausgangspunkt machten. Auf dem Glaubensstein bei der Kirche lesen wir „Christus gestern, Christus heute und in Ewigkeit“ damit ist alles zusammengefasst. „Tragen wir diese Begeisterung der Emmausjünger weiter“ hat uns Diakon Bernhard eingeladen. Unser Unterwegssein fand seinen Abschluß beim Frühstück, das der Kirchengemeinderat Neukirch vorbereitet hatte.

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