Seelsorgeeinheit Argental

Seelsorgeeinheit Argental

Karte der Seelsorgeeinheit Argental St. Martin Goppertsweiler
Goppertsweiler
St. Dionysius Hiltensweiler
Hiltensweiler
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SE Argental

Glaubenswegtour 2017

Text und Bilder: Roswitha Bentele

Die 7. Glaubenswegtour der Seelsorgeeinheit Argental fand am vergangenen Samstag auf dem Gebiet der Pfarreien Neukirch Goppertsweiler und Wildpoltsweiler statt. Der Tag begann mit einer Hl. Messe mit Pfarrer Sebastian, einem indischen Mitbruder und Diakon Bernhard. Im Evangelium hören wir die Geschichte des Hauptmanns von Kafarnaum, der um Heilung für seinen Knecht bei Jesus bittet. Dabei sagt der Hauptmann sagt zu Jesus „Ich bin es nicht wert dass du eingehst unter mein Dach aber sprich nur ein Wort…“ In seiner Predigt hat uns Diakon Bernhard eingeladen darüber nachzudenken: „ Wofür schlägt mein Herz, hat mein Leben mit dem Glauben zu tun? „Betrachten wir das Leben als unseren Glaubensweg. Dabei haben wir in dem Vers „sprich nur ein Wort…“ einen Begleiter; mehr brauchen wir nicht. Gott ist bei uns, wir können ihm grenzenlos vertrauen. Unsere erste Station nach dem Gottesdienst war beim Pfarrhaus. Wir beteten das Gebet der Seelsorgeeinheit. Bei winterlichen Temperaturen und teilweise mit Schnee bedeckter Natur führte uns Diakon Bernhard hinaus aus dem Dorf Richtung Bechenhütten. Die geplante Route wurde an einigen Stellen geändert, da einige Wald- und Feldwege wetterbedingt nicht passierbar waren. Unterwegs machen wir an einem Marienbildstock Halt und blicken auf das Leben Marias. Am Hüttensee hören wir den Sonnengesang des hl. Franziskus mit seinem Lob auf die Schöpfung. Ein Lob, das manchen aktuell sehr  schwerfällt angesichts der Schäden, die der Wintereinbruch verursacht hat. An der Kreuzung Aberlingsbühl /Lustensbach lesen wir auf dem Stein: „Herr, lass Frieden unter den Menschen sein, Frieden im Herzen – rund um die Erde.“ Wir hören ein Friedensgebet und sprechen ein-ander den Friedensgruß zu. Diakon Bernhard stellt ein Bezug zur Ägyptenreise von Papst Franziskus her. Der Papst könne in der aktuellen Situation dieses Landes nicht viel tun, aber er geht hin und nimmt die Dinge wahr wie sie sind. Dies helfe oft mehr als irgendwelche Versprechen. Ein Kreuz aus Stein in Oberlangensee ist unser nächstes Ziel. Dort lesen wir „Gelobt seist Du Herr Jesus Christus“. Unterhalb Reisenbronn hörten wir aus dem Psalm 119 vom Lob auf Gottes Wort  „Dein Wort ist Licht und Wahrheit; es leuchtet mir auf all meinen Wegen.“ Ein Stück weiter oben bei einer Ruhebank haben wir einen wunder-schönen Ausblick auf das Argental und Schloß Achberg. Wir hörten u. a. ein Zwiegespräch was Nachfolge Jesu heißt. Weiter ging der Weg nach Summerau und bergauf Richtung Unterlangensee. Auf der Höhe wurden wir nochmals an die Schönheit der Schöpfung erinnert. Gegen 11:45 Uhr kamen wir bei Fam. Wunn in Unterlangensee an, wo der KGR Wildpoltsweiler das Mittagessen vorbereitet hatte. Nach der Mittagsrast gings weiter am Wildpark rechts auf Waldwegen nach Bernried. In-zwischen ist es schon wärmer geworden, teilweise ist der Schnee geschmolzen „Besser ist es, hinkend auf dem rechten Weg zu gehen, als mit festem Schritt abseits.“ so konnten wir an der nächsten Station lesen. In der Nähe ist eine Kapelle, die derzeit zu ist. Diakon Bernhard erinnert uns an unseren Alltag, wo auch immer wieder Türen zu sind.  Auf dem Glaubensstein am anderen Ende von Bernried lesen wir“ Der Herr ist barmherzig, langmütig und reich an Güte“. Dort hörten wir die Geschichte vom Regenbogen – Zeichen der Zusage Gottes. Er ist barmherzig mit uns, wir sollten es mit unserer Erde sein. Beim Kreuz Weber erinnerte uns Diakon Bernhard „Kreuze sind Zeichen von Tod und Leben „Karfreitag und Ostern – beides gehört untrennbar zusammen.“ Bei der nächsten Station steht auf dem Glaubensstein eine alte Pilgerweisheit „„Auch wenn der Weg über einen Berg führt: Der Berg ist nicht das Ergebnis des Weges.“ Hier haben wir einen schönen weiten Blick in die Berge. Beim Kreuz Kienzle hören wir ein Gedicht mit dem Titel „Eigenartig“. Ein wichtiger Vers lautet: „Eigenartig, wie schwer sich Christen tun, die Frohe Botschaft weiterzusagen, und wie leicht sie sich Klatsch und Tratsch merken und verbreiten.“ Bei der Lourdesgrotte auf dem Marienberg nahmen wir nochmals Maria in den Blick. Am nächsten Glaubensstein lesen wir „Gott hat den Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“ Der Glaubensstein bei der Kirche ist unsere letzte Station unseres 12 km langen Weges, wo alles in einem Vers zusammengefasst ist: „Christus gestern, Christus heute, Christus in Ewigkeit“. Uns wurde an diesem Tag einmal wieder die Schönheit unserer Heimat bewusst und konnten diese neu eindecken. Bei den Wegzeichen unseres Glaubens haben wir Halt gemacht und Gedanken gehört. Zum Abschluss erteilte uns Diakon Bernhard den Segen für unseren Alltag und für den kommen-den Sonntag. Herzlichen Dank an Diakon Bernhard für die Vorbereitung und Planung dieses Tages.

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