Goppertsweiler

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Goppertsweiler

Pfarrkirche St. Martin

DSCF0011 WebWer zwischen Tettnang und Wangen nach Goppertsweiler kommt, gewahrt – ob er will oder nicht – vor allem sein Gotteshaus. Es ist ein fĂŒr so ein kleines Dorf beachtlicher Bau.

Da Die Kirche dem Heiligen „Stankt Martin“ geweiht ist, steht sie zweifellos auf mittelaterlichen Fundamenten. 1275 wird das Gotteshaus erstmals genannt. Demnach muß es schon vorher erbaut worden sein. Das Patrozinium verweist auf das frĂŒhe Mittelalter. Vielleicht hĂ€ngt es mit dem zwischen 872 und 886 nachweisbaren Weltpriester Gozpert zusammen, der in Langensee begĂŒtert war. Ihm verdankt Goppertsweiler, wo der Geistliche vielleicht ebenfalls Grund und Boden besaß, seinen Namen.

Das Älteste am heutigen Bau ist offensichtlich der Turm. Sein unterer Teil besteht, wie 1936 schon Pfarrer Dexler festgestellt hat, aus groben Argenkieseln. Die Glockenstube, die  1690 ein neues GelĂ€ute erhielt wurde erst 1793 um sechs Meter erhöht und mit einem neuen Satteldach versehen. Der Ostchor entstammt eher dem SpĂ€tmittelalter.  Das zunĂ€chst nur wenig breitere Kirchenschiff dĂŒrfte im letzten Jahrzehnt des 17. Jahrhundert erweitert und mit hochbarocken Rundfenstern versehen worden sein.

Entnommen aus dem“Dorfchronik- und Heimatbuch Goppertsweiler“

Autor: Gebhard Beck

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