Seelsorgeeinheit Argental

Seelsorgeeinheit Argental

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SE Argental

Bischof Dr. Gebhard Fürst spendet neunzig Jugendlichen der Seelsorgeeinheit Argental das Sakrament der Firmung

Laimnau/Neukirch – So voll ist die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Laimnau noch selten gewesen wie am Samstagmorgen beim Firmgottesdienst der Seelsorgeeinheit Argental mit Bischof Dr. Gebhard Fürst. Auch beim Firmgottesdienst in Neukirch war die Kirche voll.

Gruppenbilder in Laimnau und Neukirch (von links)

 

 

 

Bei Altarweihen war Bischof Gebhard Fürst schon des Öfteren in der Seelsorgeeinheit gewesen, zur Firmung war es das erste Mal, seit Dekan Reinhard Hangst hier Pfarrer ist. Umso größer war allenthalben die Freude, dass er persönlich gekommen war.  „So viele junge Gesichter in den ersten Reihen, das kommt nicht so oft vor“, gab auch der Bischof seiner Freude Ausdruck. Viel gab es für ihn zu tun an diesem Tag: 57 Firmlinge aus Hiltensweiler, Laimnau und Tannau am Vormittag in Laimnau und weitere 37 aus Goppertsweiler, Krumbach, Neukirch, Obereisenbach und Wildpoltsweiler am Nachmittag in Neukirch. Mit 86 Prozent der angeschriebenen Jugendlichen aus den 8. und 9. Klassen ist die Zahl derer, die sich firmen lassen, hier in der ländlichen Gegend größer als anderswo. Wie Dekan Hangst sagt, gibt es Stadtgemeinden im Dekanat, wo nur noch ein Drittel mitmacht. Die Vorbereitung in Gruppen auf das Sakrament, bei dem die Jugendlichen Ja sagen zu Gott und zur Kirche und damit auch Verantwortung übernehmen, hat nach den Sommerferien begonnen. Ein „Versöhnungstag“ und ein persönliches Gespräch mit einem Priester gehören ebenso dazu wie die Vorstellung der Firmbewerber in einem Sonntagsgottesdienst. 

 

 

 

„Eingeladen zum Fest des Glaubens“ sang die Projektgruppe „Bloß mir + friends“ mit Kern aus Hiltensweiler und weiteren Sängerinnen aus Laimnau und Tannau, begleitet mit E-Piano, Gitarren, Blockflöten und Cajón. Es waren frische, eingängige Melodien und sehr lebendige, moderne Texte. Eine Besonderheit beim morgendlichen Gottesdienst war die Simultanübersetzung durch Diakon Karl-Josef Arnold von der Hörgeschädigtenseelsorge der Diözese für einen taubstummen Jungen. In Neukirch sangen und musizierten Mitglieder aus den Pfarrgemeinden Neukirch, Krumbach, Obereisenbach und Wildpoltsweiler.

Die Spendung der Firmung war in den Gottesdienst integriert. Der Bischof erklärte, dass die Seelsorger an diesem Tag der Freude rote statt der im Advent üblichen violetten Messgewänder tragen, dass mitten im Advent die Lesung vom Pfingstwunder erzählt. Er hinterfragte das Wort „Geist“, erinnerte an verschiedene Redewendungen wie „wes Geistes Kind du bist“ oder „von allen guten Geistern verlassen“ und beschrieb den Heiligen Geist als den Geist der Liebe, als Beistand, der lebendig macht – eine auf die Jugendlichen zugeschnittene Predigt mit Denkanstößen für die Erwachsenen. Nacheinander traten die Firmlinge mit ihren Paten zum Altar. Die Firmgruppen-Leiterinnen nannten die Namen, so konnte der Bischof jeden persönlich ansprechen und die Firmung, die nur einmal im Leben gespendet wird, für jeden zum herausragenden Erlebnis machen. Die teilnehmenden Geistlichen erklärten zwischendurch die einzelnen Handlungen: die Handauflegung, die Salbung mit Chrisam, das Kreuz auf die Stirn. Im Anschluss an die Messfeier traf man sich jeweils zum Stehempfang im Gemeindehaus vor Ort.

 

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