Seelsorgeeinheit Argental

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SE Argental

Bericht: Frauenfrühstück mit Vortrag “Bilder, die mein Leben prägen”

 Text und Bilder : Roswitha Bentele

Trotz der Fasnetzeit sind am vergangenen Samstag viele Frauen aus der Seelsorgeeinheit und darüber hinaus sind zum schon seit vielen Jahren stattfindenden Frauenfrühstück gekommen. Dieses Jahr hat das Team der Erwachsenenbildung Karin Berhalter eingeladen. Frau Berhalter ist vielen bekannt aus ihrem Morgenimpulsen im Radio. Sie ist Dekanatsreferentin im Nachbardekanat Allgäu-Oberschwaben mit dem Schwerpunkt Seelsorge, Trauerpastoral und Hospizarbeit und wohnt mit ihrer Familie in Wangen. Das Thema ihres Vortrags lautete „Bilder, die mein Leben prägen.

Zu Beginn zeigte Frau Berhalter Bilder von ihren Großeltern mütterlicherseits. „Fotos waren früher etwas besonders und haben die Menschen das ganze Leben begleitet. Heute haben die Menschen ihre Smartphones voll Bilder. Mit diesen Bildern können sie über die sozialen Netzwerke andere an ihren Erlebnissen teilhaben lassen“.  Dann hat sie uns eingeladen in Gedanken nach Hause zu gehen. Was hängt daheim an den Wänden? Was findet sich dort? „Es ist wichtig, Bilder in uns zu tragen“ so die Referentin. Ohne Vorstellungskraft der Menschen gäbe es keine Erfindungen. Menschen brauchen eine Vision wie etwas gestaltet werden kann. Bilder, vor allem aus Krimis, die täglich über die Bildschirme fließen prägen auch das Leben, aber das Leben geht weiter, vieles davon wolle man nicht mehr sehen. Im Journalismus sind Bilder von Bedeutung und bewirken Emotionen z. B. ein Kind auf einem Spendenaufruf weckt die Spendenbereitschaft.

Mit unseren inneren Bildern wird unsere Vorstellung für unser Handeln, Fühlen, was wir erstreben, geprägt. Dies beginne schon im Mutterleib mit den Bildern unserer Mutter: Im Laufe der Zeit entwickeln wir unsere eigenen Bilder. In schwierigen Situation können positive Bilder helfen zu überlegen „wo geht es mir gut? wie komme ich zu mir?“ Wenn wir bestimmte Bilder sehen, werden Kindheitserinnerungen geweckt. Als Beispiel nannte die Referentin das frisch geschlagene Holz oder ein bestimmtes Gebäck erinnere sie früher. In der Therapie wird versucht neben negative Bilder der Patienten ein positives Bild zu „malen“. Wenn negative Bilder übermächtig werden, kann das Leben schwierig werden. In der Geschichte mit dem Hammer wurde das deutlich. „Es gibt Zeiten, in denen sich negative Bilder ausbreiten. Wir entscheiden uns welchen Bildern wir folgen.“ gab die Referentin zu bedenken.

Die Bilder aus der Natur sagen uns „Wir wissen, es wird morgen und ein neuer Tag beginnt.  „Welches Bild habe ich von mir? Wer kommt mir entgegen? Was erzählen meine Augen über meine Freunde, meine Zufriedenheit „Welche inneren Bilder trage ich in mir? Gibt es da Spuren von Gott? Vielleicht das Vertrauen, dass alles neu werden darf? fragte die Referentin.

Das Bild von den Mitmenschen war ein weiterer Aspekt? Dazu regte sie an nicht nur auf das eigene Bild zu sehen sondern Weite zuzulassen „ein großes Du“ wie bei Gott. Das Bild von Gott war das nächste? Es gibt viele Bilder von Gott? Sie ließ die Zuhörerinnen einige aufzählen: Gleichnisse, Jesus der Hirte, das Licht der Welt, der Weinstock. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn betrachtete sie durch ein Bild an der Wand näher. Dazu zitierte sie das Gedicht „Am Ende die Rechnung“ von Lothar Zenetti, in welchem sich dieser gütige Gott auch zeigt. Am Schluss des Vortrags wünschte uns Frau Berhalter, dass wir das Geschenk des Lebens leben und ausstrahlen können und gute Bilder in uns tragen.

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