Seelsorgeeinheit Argental

Seelsorgeeinheit Argental

Karte der Seelsorgeeinheit Argental St. Martin Goppertsweiler
Goppertsweiler
St. Dionysius Hiltensweiler
Hiltensweiler
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SE Argental

“Eine Reise um die Welt” – Kirchenfasnet am 02.02.2018

Text und Bilder: Roswitha Bentele

 Wildpoltsweiler Am vergangenen Freitag fand der 12. Kirchenfasnetsball der Seelsorgeeinheit Argental unter dem Motto „Eine Reise um die Welt“ im Dorfgemeinschaftshaus Wildpoltsweiler statt. Haupt- und Ehrenamtliche aus den einzelnen Kirchengemeinden sorgten auch dieses Jahr wieder für ein abwechslungsreiches Programm. Einige Musikanten aus dem Musikverein Wildpoltsweiler sorgten in bewährter Weise für Speis und Trank der Ballbesucher. Pastoralteam, Kirchengemeinderäte, Mesner, Kommunionhelfer und Lektoren waren zugleich als Ballbesucher und Akteure dabei. Auch dieses Jahr führte wieder Erwin Baur in bewährter Weise mit seiner humorvollen Art durch das Programm. Passend zum Motto dieses Abends trat er als Pilot auf.

 

Die offizielle Begrüßung der Ballbesucher übernahm dann die 2. Vorsitzenden der Gesamtkirchengemeinde Argental Angelika Schuster. Sie berichtete über die kirchlichen Ereignisse aus Sicht der Haupt- und Ehrenamtlichen. Als erster Programmpunkt startete das Flugzeug der „Argental Airways“ mit der Crew aus der Kirchengemeinde Hiltensweiler zum Rundflug über viele Länder der Erde. Unterwegs gab die Crew typische Lieder zu vielen Ländern zum Besten und hatte landestypische Gegenstände im Gepäck. So sangen sie z.B. „weiße Rosen aus Athen“ und warfen weiße Rosen ins Publikum. Die Sehnsucht nach dem Argental holte die Crew doch bald wieder ein. So „landete“ das Flugzeug wieder im Argental im DGH beim Fasnetsball. Das Pastoralteam traf sich zu einer „Begegnung am Bahnhof“. Dekan Hangst und Michaela Hertnagel führten einen Dialog über Schiller & Co. Dann berichtete Dekan Hangst in Reimform  über die abenteuerlichen Erlebnissen eines Bauern von einer Indienreise, zu welcher sich dieser über das „schwäbische Baurablättle“ angemeldet hatte. Dazwischen sorgte Pfarrer Sebastian mit seinem Gesang indischer Liedern zusammen mit Dekan Hangst und Michaela Hertnagel auch für viel Freude bei den Besuchern. Zwei Tannauerinnen trafen sich nun im Reisebüro. Eine davon war eine Rentnerin, welche nach Pilgerangeboten fragte und für jeden Vorschlag der Reisebüromitarbeiterin eine Ausrede hatte. Nun waren die Kirchengemeinde Laimnau dran. Peter Bentele berichtete in Lied- und Gedichtform über die Eigenheiten eines Schwaben. Unabhängig von einander bereitet jede Kirchengemeinde ihren Programmpunkt vor. Zufällig hatten die Neukircher wie die Tannauer das Thema Reisebüro. Das machte dem Publikum jedoch nichts aus. Die Neukircher präsentierten ihre Version. Schon als die Rentnerin in ihren alten schwarzen Schuhen den Saal betrat und viele kleine schwarze Krümel von den Sohlen auf den Boden fielen, hatten die Neukircher die Lacher auf ihrer Seite. Die Neukircher Interpretation des Programmpunktes endete mit der Idee der Rentnerin, Dekan Hangst zu fragen, ob sie zur Männerwallfahrt mitgehen dürfe. So bekomme sie dann einen kostenlosen Schnaps und dürfe „Großer Gott.“ mitsingen. Die Krumbacher waren beim „Vagabundentreffen“. Jeder war in einem anderen Land. So konnte jeder von seinem bereisten Land mit seinen jeweiligen Eigenheiten erzählen und dann sangen alle jeweils eine landestypische Melodie. Weil es aber daheim doch am schönsten ist, endete der Programmpunkt mit dem „Argentallied“. Nach diesem Programmpunkt war Tanzen angesagt. Reinhold Neidhart sorgte in bewährter Weise den ganzen Abend für Tanz- und Schunkelmusik. Der stimmungsvolle Ball ging noch bis in die Morgenstunden.

      

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