Seelsorgeeinheit Argental

Seelsorgeeinheit Argental

Karte der Seelsorgeeinheit Argental St. Martin Goppertsweiler
Goppertsweiler
St. Dionysius Hiltensweiler
Hiltensweiler
St. Georg Krumbach St. Peter und Paul Laimnau St. Maria Rosenkranzkönigin Neukirch St. Margaretha Obereisenbach St. Martin Tannau St. Georg Wildpoltsweiler

SE Argental

Emmausgang in Neukirch am 02.04.2018

Text und Bild: Roswitha Bentele

 

„Zusammen und mit brennenden Herzen erreichen sie das Dorf. In Emmaus wartet das Glück. Für zwei Lahme und einer der Beine macht“; so lautete der Einladungsvers im Kirchenanzeiger zum Emmausgang der Seelsorgesorgeeinheit Argental in Neukirch am Ostermontag. Um dieser Geschichte nachzuspüren, haben sich ca. 40 „Emmausjünger“ aus der ganzen Seelsorgeeinheit auf den Weg nach Neukirch gemacht. Der Emmausgang begann  am Gemeindehaus. Es war ein kühler Morgen. Die Kirchturmuhr hat 6 Uhr geschlagen und wir stimmten uns mit dem „Engel des Herrn“ auf den Tag ein. Dann begannen wir mit der Betrachtung der Emmausgeschichte, hörten Impulse und sangen Lieder. Diakon Bernhard berichtet von den enttäuschten Jüngern, die sich sagen „er hat alles getan, jetzt ist er tot und am dritten Tag soll die Auferstehung sein; das Grab ist leer; nur noch ein Leinentuch ist drin“. So wie die Frauen und einige Jünger zum Grab Jesu gegangen sind, sind wir auf den Friedhof zu den Verstorbenen gegangen. Unsere Verstorbenen haben ihr irdisches Leben beendet. Die Jünger machten die gleiche Erfahrung wie wir: „Wir glauben zumeist nur das, was wir schwarz auf weiß haben oder Dinge, die wir wissen, dass sie so sind“ so Diakon Bernhard. Dabei nahmen wir auch das Leiden Jesu in den Blick „Es ist vollbracht, lass diesen Kelch an mir vorübergehen, aber dein Wille geschehe“. Jesus hat sich dem Willen Gottes gebeugt. Dies zu tun, daran werden wir auch im „Vater unser“ erinnert, wenn wir dieses Gebet sprechen. Dies haben wir an dieser Stelle auch getan. Wir wurden Diakon Bernhard erinnert: „Auch unsere Wege werden durchkreuzt, jeder hat sein Kreuz zu tragen.“ Unser Weg führt weiter zur Mehrzweckhalle. Dort hören wir wie die Jünger in der Emmausgeschichte ihre enttäuschten Hoffnungen austauschen. „Wir tragen unser Kreuz aber tragen auch das Kreuz anderer mit,“ war die Botschaft an dieser Stelle. Auf dem Weg zur Marienbergsiedlung zündeten wir eine Kerze an, welche uns den weiteren Weg begleitete. Gegenüber der Marienbergsiedlung am Waldrand ist die Josefskapelle. Und so richteten wir unseren Blick dorthin und betrachteten das Leben des Hl. Josefs „Was hat er nicht alles erlebt, er hat Gottes Wort befolgt und an Gottes Fügung geglaubt. Jesus hat vom Handwerk seines Vaters vieles mitbekommen, z.B. was gute Arbeit ist und die Freude eines fertigen Werkstücks erlebt. “Jeder ist „eingefärbt“ von den Eltern, vieles davon entdecken wir erst später.“ so Diakon Bernhard im Blick auf das Leben des Hl. Josef.“ Mitten in der Siedlung stellten wir uns an einer Kreuzung in einem Kreis auf und spürten der Erfahrung nach „Ich treffe jeden Tag Entscheidungen, welches der richtige Weg für mich ist. Dies geschieht mit meinem Verstand, mit Wegweisern, mit meinem Herzen und mit dem Hl. Geist. Am Ende der Siedlung hielten wir Fürbitte. Beim Kreuz „Kienzle“ nahmen wir wieder das Kreuz in den Blick. „Das Kreuz steht im Leben im Weg, aber es steht nie falsch“ gab Diakon Bernhard zu bedenken. Er berichtet von den Erfahrungen mit dem Kreuz“ Warum gerade jetzt? In Folge dessen sind wir schlecht gelaunt, was unser Umfeld mitbekommt. Hinterher stellt sich immer wieder die Erkenntnis ein, dass es richtig ist, wie es gekommen ist. Auf diesem Weg begleitet uns Jesus wie in der Emmausgeschichte, in der die zwei Jünger mit Jesus unterwegs sind und ihm erzählen ohne zu erkennen, dass Jesus sie begleitet.“ Unser Weg führte über die Brücke auf „Staubers Höhe“ wo wir uns um das Feuer versammelten. Es ist schon fast hell und wir konnten die aufgehende Sonne beobachten. Wir sangen das Lied „Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang“ Hier hörten wir die Szene als die Jünger ihren Begleiter eingeladen haben und beim Brotbrechen erkannten, dass es Jesus war, der mit ihnen unterwegs war. Auch wir durften das Brot miteinander teilen. An dieser Stelle hat uns Diakon Bernhard eingeladen „Hoffnungsträger“ zu sein und die Botschaft seiner Auferstehung weiterzutragen. Wir empfingen an dieser Stelle den Segen und machten uns auf den Rückweg ins Dorf zum Gemeindehaus, wo der Kirchengemeinderat Neukirch ein Frühstück vorbereitet hatte.

Büro der Seelsorgeeinheit | Pfarrbüro Laimnau | Pfarrbüro Neukirch | Impressum