Seelsorgeeinheit Argental

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SE Argental

Verabschiedung von Dekan Reinhard Hangst und Amtseinsetzung von Dekan Bernd Herbinger am Freitag, 6. Juli in der Peter und Paulkirche Laimnau

Text: Christa Hecht-Fluhr  Bilder: Christa Hecht-Fluhr, Gerhard Litz, Christel Voith

Am ersten Freitag im Juli verabschiedete Domkapitular Paul Hildebrand Dekan Reinhard Hangst als Dekan und führte seinen Nachfolger, Dekan Bernd Herbinger  und dessen Stellvertreter, Josef Scherer ins Amt ein. Der Festakt fand in der Kirche St. Peter und Paul in Laimnau statt im Rahmen eines Gottesdienstes, den die dortigen Vereine – Musikapelle, Spielmannszug, Feuerwehr und Kirchenchor – feierlich umrahmten.  Viele waren gekommen: Pfarrer und pastorale Mitarbeiter, Vertreter der Kirchengemeinden im Dekanat und als Vertreter des angrenzenden Dekanats Linzgau, Dekan Peter Nikola.  In seiner Ansprache betonte Domkapitular Paul Hildebrand, dass es die Aufgabe der Kirche und ihrer Amtsträger sei, „den Menschen die Menschenfreundlichkeit Gottes zu zeigen“. Denn in einer Gesellschaft, in der die Starken zählen und der Egoismus regiert, müsse sich die Kirche den Armen und Schwachen zuwenden und Orientierung bieten. „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken“, wie es im Evangelium hieß.  Er stellte den Amtswechsel unter das Leitwort: dem Vergangenen Dank, dem kommenden Ja! Dabei lobte er Reinhard Hangst für 14 Jahre vorbildliche Amtsführung und gab seinem Nachfolger, Bernd Herbinger und dessen Stellvertreter mit auf den Weg, sich auf das Machbare und Wesentliche zu konzentrieren: „Wir müssen die Gemeinden auf dem Weg der Veränderung unterstützen, damit sie ohne Angst in die Zukunft gehen können und dabei Gottes Kraft spüren.“

In seinem Grußwort lobte Landrat Lothar Wöfle die Menschlichkeit von Reinhard Hangst und seinen Humor. Seinem Nachfolger gab er mit auf den Weg, Brückenbauer zu sein zwischen Kirche und Politik – denn unser Land und Europa sind nicht nur durch das Christentum geprägt, sie sollten sich auch an christlichen Werten orientieren. Für den evangelischen Kirchenbezirk betonte Codekan Dr. Gottfried
Class die lange ökumenische Verbundenheit  und freute sich auf eine Fortsetzung. Schuldekanin Birgit Rathgeb-Schmitt sprach für die Fachdienste und Beratungsstellen im Dekanat, die ein  kompetentes Angebot für Menschen in vielfältigen Lebenslagen 
bieten. Bernhard Vesenmayer dankte im Namen des Dekanatsrats dem scheidenden Dekan und bot dem Neuen samt Stellvertreter eine gute Zusammenarbeit an.

Zum Abschluss der Feier dankte Reinhard Hangst – sichtlich bewegt – allen Wegbegleitern und Mitarbeitern für das gute Miteinander: Wir waren ein tolles Team – menschlich, theologisch, spirituell. Seinem Nachfolger Bernd Herbinger gab er für die Amtsführung vier Leitbegriffe mit auf den Weg: Kooperation, Kontinuität, Konzentration und Kreativität. Dieser versprach, dass er auch im neuen Amt Priester und Seelsorger bleiben wolle und mit Mut und Freude seine Aufgabe angehe.

Im Anschluss daran luden die Kirchengemeinde Laimnau und das Dekanat zu einem Umtrunk auf dem Kirchplatz ein; für eine lockere Atmosphäre sorgten dabei die Bürgerwehr mit dem Salveschießen, die Musikkapelle und der Kirchenchor mit einem Ständchen „Let it be“.

  

 

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